Weihnachtsmarkt an der Burgkirche Ingelheim

Wir blicken zurück auf eine erfolgreiche Weihnachtsmarktsaison 2018. Im Rahmen des Vereinsstandes auf dem Ingelheimer Weihnachtsmarkt wurden Honig und Kerzen aus der Region zum Verkauf angeboten. Wer wollte konnte auch mehr über das Leben der Bienen und die Arbeit der Imker erfahren.

Wir hoffen, dass auch im kommenden Jahr wieder dabei sind, wenn am Stand organisiert, dekoriert und verkauft wird.

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Vereinsausflug nach Mainz

Im September sind alle Bienenschwärme versorgt und der Honig erfolgreich geerntet. Endlich hatten die Imker des KIV Ingelheim Bingen Zeit für einen gemeinsamen Ausflug. Dieses mal zog es uns ins nahe Mainz zu Führungen im Botanischen Garten und der Stadt.

Bienen zum „Anfassen“

 

 

Naturschutz fängt im Garten an

Ingelheim- Ein voller Erfolg war der diesjährige „Tag der Deutschen Imkerei“ des Kreis-Imkerverein Ingelheim-Bingen e.V., der bei strahlendem Sonnenschein auf dem Gelände der Naturschutzgruppe Ingelheim viele Interessierte anlockte.

Bei fachlich fundierten Führungen durch den Bienenerlebnispfad erhielten die Gäste einmalige Einblicke in das Leben der Bienen. Neben den informativen Führungen, bei denen vom Bienenschaukasten über die Bienenquizwand bis hin zur Darstellung der Bienenhaltung über die verschiedenen Zeitepochen alle offenen Fragen der interessierten Gäste beantwortet wurden, gab es auch einen Fachvortrag zum Thema „Bienenfreundlicher Garten“, der regen Anklang erfuhr.

Dr. Ingo Böhme, Biologie und Hobbyimker, erläuterte darin anschaulich, mit welchen einfachen Möglichkeiten im eigenen Garten ein kleines Bienen- und Insektenparadies geschaffen werden kann. „Auch kleine Gärten bieten eine Vielzahl an Möglichkeiten, den für die Menschen sehr nützlichen Insekten eine gute Grundlage zum Leben zu schaffen“, so Dr. Böhme in seinem Vortrag. „Man darf nicht vergessen, die Produktion von Honig ist nicht die wichtigste Aufgabe der Bienen. Bienen und andere Insekten sorgen für eine intakte Flora und somit Fauna.“

Ein Highlight war die Vorführung eines künstlichen Bienenschwarms. Fasziniert konnten die Gäste unter dem Summen tausender Bienen bestaunen, wie sich diese wie von einem Magneten angezogen um ihre anfangs noch separierte Königin in Form einer schützenden Traube sammelten.

Natürlich kam auch das kulinarische Wohl nicht zu kurz. Bei kühlen Getränken konnten sich die Gäste für Wildschweinbratwurst vom Grill oder einer Vielzahl an von den Mitgliedern des Vereins gebackenen Kuchen erfreuen.

„Ein rundherum gelungenes Fest“, resümierte der Vorsitzende des Vereins, Franz Wassermann, als die Vereinsmitglieder nach getaner Arbeit das Naturschutzzentrum wieder in den Ursprungszustand versetzten. „Ich möchte mich besonders bei unseren Mitgliederinnen und Mitgliedern bedanken. Nur durch deren tatkräftige Unterstützung werden wir auch im kommenden Jahr unseren Gästen wieder ein informatives und abwechslungsreiches Programm bieten.“

Nicht nur für die Bienen ging ein interessanter und eindrucksvoller Tag zu Ende.

Text und Bilder: Christoph Schulte

 

Bilder: Clemens Kontek

 

Workshop Wachs

Alois Bredel, der schon über 30 Jahre seine eigenen Mittelwände gießt hatte sich bereit erklärt Kolleginnen und Kollegen das Arbeiten mit der vereinseigenen Mittelwandgießform zu demonstrieren. 13 Imker unseres Verein und 4 Imker aus dem IV Simmertal fanden sich am 18.11.um 14 Uhr in der Garage  von Alois Bredel ein.
Als erstes wurde die Fritteuse, in der das Wachs flüssig gemacht wird, angeheizt. Bis das Wachs  geschmolzen war, zeigte Alois wie er aus den Waben das Wachs gewinnt. Er zeigte seine selbstgebauten  Sonnenwachsschmelzer und Dampfwachsschmelzer. Er gab Tipps auf was man beim Bau achten sollte und wie die Geräte noch besser ausgeführt werden können. Neben seiner persönlichen Mittelwand-Gießform hatte er auch noch eine ältere Zinkgießform ausgestellt. Er wies auf die unterschiedenen Betriebsweisen in diesen Formen hin.
Zusätzlich informierte Alois Bredel über mögliche Geräte mit denen man Wachs schmelzen kann. Während das Wachs immer noch nicht bereit war, zeigte Markus Bredel wie er mit Silikonformen Kerzen gießt. Er gab bereitwillig Auskunft wie er sein Wachs dafür vorbereitet, welche Dochte richtig sind und richtig eingesetzt werden.
Nach 40 Minuten war das Wachs endlich genug geschmolzen um die erste Mittelwand zu gießen. Prompt bekam man auch zu sehen was passiert wenn man vergisst mit Trennmittel einzusprühen; die Wabe hängt etwas an. Nach einigen Mittelwänden ging es in flüssiges Arbeiten über. Alois Bredel schätzt, dass knapp 50 Mittelwände in der Stunde realistisch sind. Bald war es auch so weit, dass die Teilnehmer selbst die Arbeit ausprobieren konnten und fleißig Mittelwände produzierten.
2 Stunden nach Beginn löste sich die Versammlung auf. Die Kollegen gingen mit der Erkenntnis nach  Hause: das Mittelwandgießen ist nicht so kompliziert, dass man es nicht selbst tun kann. Einzig ist bei vielen der benötigte Arbeitsplatz schwierig zu finden, ein Raum in der Wohnung ist da der falsche Ort.