Honigsachkundeschulung Organisation

1. Wir, unser Verein, organisiert Honigsachkundeschulungen für unsere Vereinsmitglieder; für Mitglieder benachbarter Vereine; und wenn dann noch Platz ist können Nichtorganisierte dazu kommen.
2. Die Anmeldung geht an den Organisierenden, z.Z. den Honigobmann (am liebsten per Mail). Bitte warten sie mit Anmeldungen bis auf unserer Webseite die Honigsachkundeschulung angeboten wird. Erst dann ist der Termin mit dem Referenten fest, und es können genauere Angaben gemacht werden.
3. Für die Schulungen gibt es keine festen Termine, meist finden diese im Frühjahr statt.
4. Durch die Schulung erhält man die Erlaubnis, das Label des DIB (den Gewährstreifen und die DIB-Gläser) zu benutzen – wenn man Mitglied des DIB ist! Dies ist man, wenn man einem Imkerverein angehört der dem DIB angeschlossen ist.
5. Die Schulung ist gebührenpflichtig, z.Z. im Bereich um die 20 bis 30 Euro.
6. Ob eine Prüfung absolviert werden muss, hängt vom Referenten ab.

Honigobmann, Alois Bredel

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Jetzt Völker melden für 2019

Jedes Jahr im Herbst ist es wieder so weit: Alle Vereinsmitglieder sollten die Anzahl Ihrer Völker für das folgende Jahr ermitteln und gegen die aktuell gemeldeten Zahl überprüfen. Änderungen bitte per Email an Barbara bis 15.10.2018.

Bitte beachten: Außer dem Verein sind die Völker vom Imker auch der Kreisverwaltung (Veterinärwesen) und ggf. der Tierseuchenkasse selbst zu melden.
Imker mit mehr als 25 Völkern beachten bitte den Hinweis unseres Verbandes (siehe hier: Weiterlesen

Honigsachkundeschulung Nachlese

Liebe Kursteilnehmer der Honigsachkundeschulung, liebe Interessierte,

Wenn Sie ihr Wissen mit einem Nachschlagewerk festigen wollen, empfehle
ich, sich das Buch „Honig“ (€ 19,99) von Dr. Werner von der Ohe
zu lesen. Wir haben es in unserer Vereinsbibliothek. Es ist ausverkauft und gibt es auch gebraucht nicht mehr (wer es hat, gibt es nicht her!).
Ich habe beim Verlag und beim Autor nachgefragt, es wird trotz reichlicher Nachfrage, so schnell keine Neuauflage geben.

Weiter habe ich folgende Empfehlungen (nicht vollständig):

Einen Honigsachkundekurs der LWG Bayern gibt es, sehr versteckt, zum download:
http://www.lwg.bayern.de/mam/cms06/bienen/dateien/honigkurs.pdf

einen Internetkurs der LWK NRW gibt es bei
http://www.die-honigmacher.de/ und dann „Fachkundenachweis Honig“

Etliche Broschüren zum Nachlesen über Honig, Hygiene,
Qualitätsmanagemanent und anderem gibt es zu kaufen unter
http://www.apis-ev.de/broschueren.html
die kann ich empfehlen

der deutsche Imkerbund hat auf seiner Webseite einige Broschüren
kostenlos zum download:
http://www.deutscherimkerbund.de/168-Downloads

weiteres Material finden Sie in Celle,
http://www.laves.niedersachsen.de/portal/live.php?navigation_id=20139&article_id=73963&_psmand=23

in Hessen, unter Bienenproduktgewinnung
http://www.llh.hessen.de/fachinformation/arbeitsblaetter.html

in Veithöchtsheim, (Bayern)
http://www.lwg.bayern.de/bienen/
unter Produkte / Honig

Wenn dann noch Fragen bleiben, stehe ich ihnen gerne zur Verfügung.

Ihr Alois Bredel

Wachsverarbeitung bei Klaus Borg

In unserem Newsletter vom 6.2.18 stand: „Unser Imker Klaus Borg führt am Samstag, 10.2.2018 um 9 Uhr Wachsbearbeitung und -verarbeitung (Mittelwandgießen) vor. Interessenten sind eingeladen“.
Trotz des sehr kurzfristig angesetzten Termins von 4 Tagen folgten 7 Imker der Einladung von Klaus Borg.

Klaus Borg hat eine Mittelwandgießform von Carl Fritz Mellrichstadt mit der er schon sehr, sehr lange seine Mittelwände aus seinem eigenen Wachs gießt. Die Gießform ist immer noch einwandfrei auch wenn sie schon so alt ist, dass sie heute das 4fache kostet wie als er sie gekauft hat. Er hat sich einen Arbeitsplatz dafür optimal eingerichtet und gießt dort alle Mittelwände die er selbst benötigt. Das Wachs schmilzt er in einem Edelstahleimer der in einem Einkochapparat hängt. Diesen lässt er einige Stunden bevor er anfangen will mittels einer Zeitschaltuhr starten.

Das Wachs stammt aus eigener Ernte. Klaus Borg erzählte, er erntet das Wachs mit Hilfe von Sonnenenergie. Einen Dampfwachsschmelzer hat er mal ausprobiert, es ist ihm aber lieber und ausreichend die Waben mit seinem Sonnenwachsschmelzer auszuschmelzen. Er zeigte uns auch seinen selbstgebauten Sonnenwachsschmelzer und erklärte uns ausführlich die Arbeit damit. Sein Wachs schmilzt er mehrmals mit Sonnenenergie bis es so weit ist, dass er damit Mittelwände gießt.

Selten gießt Klaus Borg auch Kerzen, wofür er das Wachs aber noch sorgfältiger reinigen muss.

Die gegossenen Mittelwände benutzt er nur für seine Bruträume. In den Honigräumen lässt er die Bienen Naturbau errichten. Auch diese Honigraumwaben und sein Lager für einige hundert dieser Waben zeigte er uns.

Seinen Bienenstand öffnete Klaus Borg auch noch und gab einen kurzen Einblick in seine Völkerführung.

Es war recht interessant und die Besucher gingen mit neuen Erkenntnissen nach Hause.

Wir sagen „Danke Klaus Borg“ für diese Einblicke.

Workshop Wachs

Alois Bredel, der schon über 30 Jahre seine eigenen Mittelwände gießt hatte sich bereit erklärt Kolleginnen und Kollegen das Arbeiten mit der vereinseigenen Mittelwandgießform zu demonstrieren. 13 Imker unseres Verein und 4 Imker aus dem IV Simmertal fanden sich am 18.11.um 14 Uhr in der Garage  von Alois Bredel ein.
Als erstes wurde die Fritteuse, in der das Wachs flüssig gemacht wird, angeheizt. Bis das Wachs  geschmolzen war, zeigte Alois wie er aus den Waben das Wachs gewinnt. Er zeigte seine selbstgebauten  Sonnenwachsschmelzer und Dampfwachsschmelzer. Er gab Tipps auf was man beim Bau achten sollte und wie die Geräte noch besser ausgeführt werden können. Neben seiner persönlichen Mittelwand-Gießform hatte er auch noch eine ältere Zinkgießform ausgestellt. Er wies auf die unterschiedenen Betriebsweisen in diesen Formen hin.
Zusätzlich informierte Alois Bredel über mögliche Geräte mit denen man Wachs schmelzen kann. Während das Wachs immer noch nicht bereit war, zeigte Markus Bredel wie er mit Silikonformen Kerzen gießt. Er gab bereitwillig Auskunft wie er sein Wachs dafür vorbereitet, welche Dochte richtig sind und richtig eingesetzt werden.
Nach 40 Minuten war das Wachs endlich genug geschmolzen um die erste Mittelwand zu gießen. Prompt bekam man auch zu sehen was passiert wenn man vergisst mit Trennmittel einzusprühen; die Wabe hängt etwas an. Nach einigen Mittelwänden ging es in flüssiges Arbeiten über. Alois Bredel schätzt, dass knapp 50 Mittelwände in der Stunde realistisch sind. Bald war es auch so weit, dass die Teilnehmer selbst die Arbeit ausprobieren konnten und fleißig Mittelwände produzierten.
2 Stunden nach Beginn löste sich die Versammlung auf. Die Kollegen gingen mit der Erkenntnis nach  Hause: das Mittelwandgießen ist nicht so kompliziert, dass man es nicht selbst tun kann. Einzig ist bei vielen der benötigte Arbeitsplatz schwierig zu finden, ein Raum in der Wohnung ist da der falsche Ort.